Heute Morgen in Lauterbach war das Wetter noch in Ordnung, der Wetterbericht unauffällig. Nach einem ausgedehnten Frühstück war unser Plan, den Greifwalder Bodden nach Süden zu queren, eine ausgiebige Mittagspause einzulegen und dann nach Stralsund zu fahren. Das klappte auch alles prima, und es fand sogar der im gestrigen Blog diskutierte Sprung durch den Schwimmreifen statt.
Mittags stellte sich heraus, dass abends in Stralsund mit einem Gewitter zu rechnen war. Zum Glück erst nach unserer geplanten Ankunftszeit von 18 Uhr, aber doch mit einer Warnung, die für die Freyja-Crew beunruhigend war. Also, schnellstens den Strelasund Richtung Stralsund gefahren, vor der Klappbrücke gemeinsam mit anderen Seglern bis zur Öffnungszeit um 17:20 gewartet und dann rasch in die Stralsund City-Marina. Das Hafenmanöver klappte prima, ein Anleger wurde auch serviert, aber die ausgesuchte Box war für unser 15m Segelboot doch ein wenig kurz. Das lag dem Blogger Rolf eine Stunde lang schwer im Magen, und nachdem weitere Wetterkonsultationen einen aufkommenden Gewittersturm ankündigten, war die Lösung klar. Verlegung an einen besser geeigneten Platz am Stegende längsseits. Gesagt und schnell getan war die Devise und 15 Minuten später waren wir sicher am neuen Liegeplatz und der Sturm konnte kommen. Der war irgendwie geschätzt zwischen 9-10 bft. Und der Blogger büsste beim wiederholten Hoch und Runter zwischen Boot und Steg sein Handy ein, das liegt jetzt wohl auf dem Grund der Marina und bleibt da. Die Bilder heute sind von Marie, Steffen und Lisa, wofür ich sehr dakbar bin.
Allerdings haben Rico und Steffen während des aufkommenden Schlechtwetters einen hervorragenden Nudelauflauf gebacken, der dann während des Gewitters gemeinsam verzehrt wurde, ein schöner Abschluss eines aufregenden Tages. Leider gibt es vom Gewittersturm selbst keine Fotos, so ist das halt mit aufregenden Momenten im Leben.
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